Das Eckpunktepapier zur Wohnraumtentwicklung in Trier formuliert wichtige Rahmenbedingungen, denen wir grundsätzlich zustimmen können. Allerdings hängt eine erfolgreiche Wohnbaupolitik von Faktoren ab, die die Stadt kaum beeinflussen kann. Steigende Bau- und Finanzierungskosten, wachsende Anforderungen beim Klimaschutz, überbordende Regulierung und komplexes Baurecht, lange Genehmigungsverfahren, durch all das drastisch gesunkene Renditen für Investoren, nicht zuletzt der Fachkräftemangel: das sind die großen Bremsklötze für den Wohnungsbau. Und über die wird nicht im Trierer Stadtrat entschieden, sondern in Mainz, Berlin und Brüssel. Außerdem braucht es eine geänderte Migrationspolitik, um die zuwanderungsbedingt gewachsene Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt zu reduzieren.

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